Elisabeth Kappaurer will in Sölden wieder Rennluft einatmen Vorarlberger Nachrichten

Denn es ist der viel härtere, und ja, auch einsamere Weg. Darum hat sie sich auch nie unterkriegen lassen, darum ist sie immer eine Frohnatur geblieben. Nach nicht einmal einem Jahr hat sich die Vorarlbergerin beim Überseetraining in Ushuaia (Argentinien) erneut einen Schien- und Wadenbeinbruch im rechten Bein sowie eine Abrissfraktur des linken Schienbeinkopfs zugezogen. Die 24-Jährige aus Bezau wird im Krankenhaus Sanatorio San Jorge in Ushuaia operiert.

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Die 19-jährige Tirolerin erlitt eine Blessur am linken Sprunggelenk und fällt laut ÖSV-Angaben fünf bis sechs Wochen aus. Kappaurer, deren Karriere schon mehrmals von Verletzungen gestoppt wurde, verpasst damit den Weltcup-Auftakt in Sölden am 26. Natürlich weiß ich, dass der Weg noch lange nicht zu Ende ist und hoffe, dass ich noch viele Tage mit großen Emotionen erleben darf. Die Motivation ist auf jeden Fall riesig und ich freue mich auf weitere Aufgaben. So auch dieses erste Rennen nach der langen Zeit in Kranjska Gora.

Elisabeth Kappaurer verteidigt RTL-Staatsmeistertitel

Ihre Beine sind vernarbt, ihre Seele, und das ist viel wichtiger, ist es nicht. Die Bezauerin kann immer noch lächeln, hat sich ihren Optimismus, ihre Frohnatur bewahrt. Obwohl drei Jahre hinter ihr liegen, die sie an die Grenzen des Ertragbaren geführt haben. 2018 erlitt Kappaurer links einen Schien- und Wadenbeinbruch. Ein Jahr später, bei ihrem ersten Schneekurs nach ihrer Genesung, brach sie sich in Argentinien rechts das Schien- und Wadenbein und zog sich links einen Schienbeinkopf-Trümmerbruch zu; eine geradezu teuflische Verletzung. Es hätte der sympathischen Skirennläuferin niemand verdenken können, wenn sie nach dieser Verletzung kein Comeback mehr angestrebt hätte.

Ski-Star steht vor langer Reha

Allerdings setzen „Lisi“ die Schmerzen doch ordentlich zu und darum hat sie aktuell nur einen großen Wunsch. Weltcup-Rennen bestritt, fand in beiden Durchgängen überhaupt nicht ins Rennen und belegte am Ende nur den 27. „Das war wirklich nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Bei mir elisabeth kappaurer ist es wichtig, dass ich Vertrauen habe, mich wohlfühle. Es war heute sehr schwierig vom Untergrund her“, gestand Liensberger. Die Vorarlbergerin Elisabeth Kappaurer durfte sich beim Weltcup-Riesentorlauf in Sestriere am Samstag ein bisschen als Siegerin fühlen.

Deshalb ist es nun an der Zeit, auf die Signale meines Körpers zu hören und ein neues Kapitel in meinem Leben aufzuschlagen,” erklärt Elisabeth Kappaurer. Die seit August 2019 verletzte Skifahrerin Elisabeth Kappaurer gab am Sonntag ihre Premiere – in der österreichischen Rad-Bundesliga. Die 26-jährige Bezauerin, die für das Radteam Tirol antritt, fuhr dabei in Leonding sensationell auf Rang 12. Viel Zeit zum Feiern blieb Lisi aber nicht, denn bereits am Dienstag erfolgt der nächste Schritt in Richtung Skicomeback. „Nach all den Verletzungen habe ich immer wieder versucht, mich zurückzukämpfen, und das ist mir größtenteils auch gelungen.

ÖSV-Riesentorlaufspezialistin Elisabeth Kappaurer, die aufgrund schwerer Verletzungen bereits mehrere Saisonen hatte auslassen müssen, fällt erneut aus. Geburtstag kam die Vorarlbergerin beim Training am Gletscher in Sölden zu Sturz und muss sich am Mittwochabend im Sanatorium Hochrum einer Operation am linken Knie unterziehen. „Ein qualitativ gutes Training ist einfach nicht möglich, wenn man nicht schmerzfrei ist.

Spätestens in Sölden will ich wieder Wettkampfluft atmen. Es ist eigentlich meine erste megaschwere Verletzung und Vergleiche sind nur schwer möglich. Ein Urteil, ob es überhaupt noch funktioniert, wird man wohl nach den zehn Monaten Rehazeit treffen können. Zu Beginn war ich mir selbst, aber auch die Experten nicht so sicher, ob ich es noch einmal schaffe. Mittlerweile bin ich zu 100 Prozent davon überzeugt, wenngleich noch viel Arbeit auf mich wartet. Ich glaube daran und das ist aus meiner Sicht der wichtigste Faktor für eine Rückkehr.

  • Das Finale um 0,68 Sekunden verpasst hatte, war sie in der Weltcupstartliste aus den Top-30 gerutscht, was für ÖSV-Damencheftrainer Roland Assinger aber schlussendlich das ausschlaggebende Kriterium war.
  • In ihrer „ersten Karriere“ – die Vorarlbergerin konnte nach bösen Stürzen fast vier Jahre lang keine Rennen bestreiten – hatte sie es „nur“ viermal in die Top-3 geschafft.
  • Im Skisport kommen technische Komponenten zum Tragen und die kann man mit keinem Pulver oder Medikament beeinflussen.
  • Die 24-Jährige aus Bezau wird im Krankenhaus Sanatorio San Jorge in Ushuaia operiert.

Operation vorgezogen

Ich habe aber irgendwann gespürt, dass ich es körperlich nicht mehr rechtzeitig so hinbekomme, wie man es auf dem Niveau braucht“, begründet Elisabeth Kappaurer, warum sie ihre Skikarriere mit sofortiger Wirkung beendet. Kappaurer muss in den nächsten Wochen eine Pause einlegen und verpasst damit den Weltcup-Auftakt in Sölden am 26. Die 29-jährige Vorarlbergerin bekommt eine Schiene, mit der sie Skifahren kann.

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